17. 12.

samstagnachmittags bei ikea. im fünf-minuten-takt knacken die lautsprecher:

„der kleine benno möchte aus dem smaland abgeholt werden.“
„der kleine jan muss aus dem smaland abgeholt werden.“
„die kleine inga möchte aus dem smaland.. -hey!“

von durchsage zu durchsage klingt die mitarbeiterin genervter.

ich schlendere durch die kinderabteilung und denke „yes! nur zu besuch.“

4.12.

in einer seitenstraße stehen zwei große feuerwehrwagen mit laufendem motor. einige feuerwehrleute in voller montur laufen hektisch auf dem gehweg hin und her.
„oha“ denke ich „kann ich da vorbei gehen oder ist das zu gefährlich?“ ich wage mich näher heran und höre, was sich die feuerwehrleute zurufen: „nee! das ist hausnummer 6!“ – „hier ist nummer 9.“ – „dann ist die 8 vielleicht da um die ecke?!“

…ähm…

25. 11.

ich spaziere zur sonntäglichen zerstreuung durch die ständige sammlung des folkwang museums. auf dem weg begegne ich einem ungefähr vierjährigen kind, das hinter seinen eltern her ebenfalls durch die ausstellungsräume spaziert. das persönchen stellt sich in die mitte eines raumes voller etwas abstrakter, recht bunter malerei, deutet der reihe nach mit dem fingerchen auf alle bilder und kommentiert zielsicher: „das ist krickelkrackel. das ist krickelkrackel. das ist auch krickelkrackel.“