12. 3.

in der tram sitzt mir ein mann gegenüber. er beginnt, sich mit viel hingabe und sehr ausführlich, mit dem finger im mund herum zu pulen. es scheint dort einiges zu finden zu sein. ich bin ein bisschen fasziniert davon, hab aber das gefühl, dass es wahrscheinlich höflicher ist, ihm bei seinen hygienischen nachbesserungen nicht so interessiert zuzuschauen – also schaue ich aus dem fenster. just in dem moment hält die tram vor einem ärztehaus: „zentrum für innovative zahnmedizin“ steht groß an der fassade.

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