4. 5.

ich hänge 22 minuten am telefon und versuche mit diversen mitarbeiter*innen der deutschen bahn, eine reservierung für die mitnahme meines fahrrads zu bekommen. die bahn übertrifft sich dabei selbst mit hausgemachten fallstricken, technischen unmöglichkeiten und unsinnigen abläufen. immer wieder werde ich in die musikalisch untermalte warteschleife geschaltet. während die mitarbeiter*innen intern versuchen, mein „problem“ zu klären, höre ich minutenlang eine enthusiastische sängerin, die immer und immer wieder trällert: „we can go whereever we want and whenever we like!“
…was für eine schöne, selbstironische DB-utopie!

(das ende des liedes: es hat nicht funktioniert. ich fahre ohne rad.)

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